Beginnen Wir Das Jahr Gemütlich

Posted on April 23, 2018

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Beginnen Wir Das Jahr GemütlichSource: blog.tagesanzeiger.ch

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Von Marianne Kohler, 6. Januar 2019

Wer das kuschlige Zuhausegefühl noch ein bisschen weiterziehen will, bekommt hier die besten Tipps dazu.

Zusammenrücken

Während ich diese Geschichte schreibe, kuschelt sich gerade Miss C., unser Hündchen, unter die Decke. Es ist Silvestermorgen, und die Zeit, bis mein Jahr mit Sitzungen und neuen Projekten beginnt, ist noch weit weg. Die Feiertage und die damit verbundene Freizeit sind eine Art Rückzug, bei dem man auch Ideenkoffer packt für das kommende Jahr. Diese Zeit wird heute am Dreikönigstag abgeschlossen. Der Weihnachtsbaum kommt weg. Wir zelebrieren das jeweils mit Dreikönigskuchen, Champagner und einer grossen Putz- und Aufräumaktion danach.

Aber vielleicht geht es Ihnen wie mir? Ich finde die Tage zwischen den Jahren und vor dem «richtigen» Jahresbeginn so wunderschön entspannend, dass ich diese gemütliche Stimmung möglichst weit ins neue Jahr ziehen möchte. Deshalb geht es heute um die Gemütlichkeit. Diese entsteht mit dem Näherrücken – auch beim Einrichten. Das kann das Näherrücken von Möbeln sein, wie zum Beispiel das Tischchen zum Sessel, der Sessel zum Sofa und so weiter. Aber auch das Zusammenfügen von verschiedenen Wohnbereichen.

Wenn Sie in diesen Tagen gespürt haben, dass Sie eigentlich ganz gern im Schlafzimmer sind, dann geben Sie diesem mehr Wohnlichkeit. Dasselbe gilt auch für die Küche. Sitzmöbel wie Sofas und Sessel können überall Platz nehmen, wo es die Raumverhältnisse erlauben. Das strikte Trennen von Wohnen, Schlafen und Essen haben wir während der Feiertage öfters unterbrochen. Nun können wir dies mit dem Zusammenrücken von Möbeln und Wohnbereichen stilvoll und gemütlich weiterleben. (Bild über: The Nord Room)

Lesen

Ich habe mir selbst zu Weihnachten einige Bücher geschenkt und noch mehr bestellt, damit ich weiterhin in andere Welten tauchen kann. Lesen kann man überall, aber es ist schön und eben supergemütlich, wenn man dafür einladende Plätze schafft. Ein Sessel am Fenster oder in der Nähe des proppenvollen Bücherregals inspiriert im Alltag, zwischen die Seiten einer packenden Geschichte zu tauchen. (Bild über: Beachstudios)

Meine Empfehlungen für den Jahresbeginn: «Ein Gentleman in Moskau», weil es die schönste Geschichte ist von einem Leben in einer kleinen Welt, «The Diaries of a Provincial Lady», weil kleine Dinge grossartig sind, und «Tangerine», weil diese spannende Geschichte an Rebecca von Daphne du Maurier erinnert. 

Kuscheln

Zum Kuscheln braucht es die passenden Polster und Decken. Bestücken Sie also Ihre Sofas, Sessel und Betten mit Kissen, Plaids und Wolldecken. Selbstverständlich gehört zur echten gemütlichen Ecke auch ein schöner Teppich. Wenn Sie den noch nicht haben, ist er ein Ausflug in die Teppichgeschäfte wert. (Bild über: Daily Dream Decor)

Träumen

Nicht nur gute Bücher und schöne Filme helfen abzutauchen und abzuschalten. Damit man die Gedanken auch einfach so fliegen lassen kann, braucht eine Wohnung Bilder und Blumen. Deren Schönheit und die Geschichten, die sie erzählen, sind Stoff für die kleinen Tagträumereien. (Bild über: The Heartbook)

Denken

Für mich bedeutet die Zeit am Ende des Jahres, dass ich packe. Und zwar meine Ideen, meine Inspirationen und meine Pläne. Ich stecke sie in «Koffer», die ich einfach dann auspacken kann, wenn ich sie brauche. So kreiere ich die Themenpläne für «Sweet Home» und meine vielen anderen Projekte. Ich sortiere meine Scraps, die Dinge, die ich stetig sammle, in zugängliche Systeme. Ich bestelle eine neue Agenda, und ich stecke Zettelchen in die Kochbücher für Rezepte, die unbedingt nachkochen möchte. Ich lese die Zeitschriften, für die ich nie Zeit hatte, und notiere mir die spannenden Inspirationen daraus und so weiter und so fort.

So habe ich Anfang Jahr einen vollgepackten Koffer, der mich auf meinen kreativen, beruflichen und privaten Reisen im neuen Jahr begleitet. Natürlich habe ich auch mein Arbeitszimmer ausgemistet und es hübsch gemacht. Wer kein Arbeitszimmer hat, der findet bestimmt eine stille Ecke in der Wohnung, um einen attraktiven Arbeitsplatz einzurichten. Dieses Beispiel vom Blog SF Girl gehört bestimmt einem Hundeliebhaber. Es zeigt, wie wunderschön wohnlich und inspirierend ein solcher Ort sein kann.

Lieblingsplätze schaffen

Natürlich braucht ein gemütliches Zuhause nicht nur Tische, die zum Werkeln einladen, sondern auch andere Lieblingsplätze. Da kommen natürlich wieder die Sitzmöbel in Aktion. Wie bereits erwähnt, dürfen diese ruhig an ganz anderen Orten stehen als bloss im Wohnzimmer oder gar vor dem Fernseher. Ein Teppich wird zum Beispiel zum Lieblingsplatz von Ihren vierbeinigen Mitbewohnern oder ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen kann zu romantischen Mahlzeiten mit Kerzenlicht animieren. (Bild über: My Scandinavian Home)

Lieben

Gemütlichkeit ist, wie es das Wort sagt, eine Gemüts- und somit Gefühlssache. Ganz klar spielt die Liebe dabei die Hauptrolle. Kreieren Sie ein liebevolles Zuhause, eines, in dem sich alle, die Sie lieben, wohlfühlen. Meiner Meinung nach braucht es dafür sehr viel Lebendigkeit. Wenn alles statisch, fertig und perfekt ist, dann lässt es weniger Platz zum Leben und für die Liebe. (Bild über: Cate St. Hill)

Entdecken Sie auf Instagram, wie Miss C. genau jetzt, während ich diese Geschichte schreibe, davon träumt, dass es dieses Jahr hoffentlich nicht allzu schlimm wird mit dem Feuerwerk!

Kochen

Nichts ist gemütlicher als der Duft eines feinen, vor sich hinkochenden Schmorgerichts oder eines süssen, frisch gebackenen Kuchens. Damit Sie noch lieber in der Küche sind, richten Sie sie wohnlicher und persönlicher ein. Kreieren Sie, wann immer es geht, einen kleinen Sitz- und Essplatz. Wenn die Küche wirklich zu klein ist, helfen auch Barstühle und eine Klapptheke. Denn diese Plätze bedeuten, dass Sie nicht allein in der Küche sein müssen, sondern während des Kochens mit jemandem plaudern können. Sehr viel Wohnlichkeit in der Küche schaffen Sie mit ungewohntem Licht. Stehleuchten, Wandleuchten und Tischleuchten helfen jeder Küche stimmungsmässig auf die Beine. (Bild über: My Little Home Blog)

Aufwärmen

Die allererste Gemütlichkeit ist mit dem Feuer entstanden. Dieses stand von Anfang an für das «Zuhause». Ganze Sippen gruppierten sich im grossen Burgsaal um das Feuer. Auch heute spielt die Wärme eine bedeutende Rolle, wenn es um wohliges Zuhausegefühl geht. Bloss ist diese nicht mehr vom Feuer abhängig. Kreieren Sie eine warme Stimmung, wählen Sie warme Farben, warmes Licht und warme Materialien. (Bild über: Daily Dream Decor)

Zurückblicken

Wer nicht bereits diese Woche mit dem Arbeiten begonnen hat, der tut es bestimmt morgen. Morgen ist der «richtige» Jahresbeginn, bei dem der Alltag wieder anfängt. Und wie bei jedem Beginn tut ein Rückblick gut. Nur so wird klar, wie weit man gekommen ist. Das gilt auch beim Einrichten. Einige alte Stücke mit Vergangenheit tun jeder Wohnung gut. Sie erzählen Geschichte und bringen somit alles harmonischer und verständlicher zusammen. (Bild über: Apartment Therapy)

Credits: 

Blogs und Magazine: Apartment Therapy, Daily Dream Decor, My Little Home Blog, My Little Home Blog, Cate St. Hill, My Scandinavian Home, SF Girl,  The Heartbook, The Nord Room
Locations:  Beachstudios

 

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